FAZIOLI stellt seit 1981, der Gründung der Firma durch den Pianisten und Ingenieur Paolo Fazioli, Flügel und Konzertflügel her. Leidenschaft für Musik, wissenschaftliche Kompetenz, großes handwerkliches Geschick, ständige technologische Forschung und sorgfältige Auswahl der Materialien sind die notwendigen Voraussetzungen, um einen Fazioli-Flügel herzustellen.
FAZIOLI lehnt jegliches industrielle Produktionsverfahren ab und verfolgt das Ziel einer kompromisslosen Qualität. Die Fabrik befindet sich in Sacile, in der Provinz von Pordenone (60 Km nordöstlich von Venedig), in einer Gegend, die eine antike und bedeutende Tradition in der Kunst der Holzverarbeitung vorweisen kann.

Die Firmengeschichte ist von einem Crescendo an Erfolgen geprägt, von den ersten internationalen Ausstellungen zu der Akquisition von wichtigen Händlern, von den Verkäufen an den weltrenommiertesten Theatern zu der immer engeren Zusammenarbeit mit berühmten Künstlern, die für ihre Aufführungen aussschließlich Fazioli-Flügel anfordern, unter ihnen der wunderbaren Pianistin Angela Hewitt und dem legendären Jazzmusiker Herbie Hancock.
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Die Produktion liegt bei etwa 150 Flügeln pro-Jahr, die die unterschiedlichsten Märkte erreichen: Neben dem europäischen und dem amerikanischen Markt, auch China, Fernost, Südamerika und verschiedene Schwellenländer. Die Kollektion besteht aus sieben Flügelmodellen unterschiedlicher Längen, vom Stutzflügel F156 bis hin zu den Konzertflügeln F278 und F308. Jegliche Art von ästhetischer Variante kann zu den Standardmodellen angewandt werden („Art Case& Home Design Kollektionen“). Derzeit beschäftigt die Firma 50 Angestellten. Die FAZIOLI-Techniker bilden ein hochspezialisiertes Team, das mit Leidenschaft und Kompetenz arbeitet, in dem Bewusstsein, dass sie zur Schaffung eines einzigartigen, wertvollen und für die Kunstwelt bestimmten Instruments beitragen. Das ganze Produktionsverfahren, von der Gehäusegestaltung bis zum Endprodukt, dauert zwei Jahre und erfordert technologische Qualifikation, großes handwerkliches Geschick, strenge Auswahl der Materialien und stete wissenschaftliche Forschung, wie wir gerne immer wieder betonen. All diese Aspekte, die eine kompromisslose Qualität anstreben und daher viel wichtiger sind als eine bloße „traditionsreiche Vergangenheit‟, hängen mit der kompromisslosen Ausarbeitung eines jeden Details zusammen und sind die Unterscheidungsmerkmale unserer Flügel.

Die Anwesenheit von FAZIOLI-Flügeln in den weltbekanntesten Musikhochschulen zur Klavierausbildung liefert einen unwiderlegbaren Nachweis für den Erfolg eines Markenzeichens, das heute nicht mehr nur als authentisches „Made in Italy‟, sondern auch als „Brand‟ im weiteren Sinne betrachtet wird. Neulich hat die berühmte Juilliard School in New York einen FAZIOLI-Konzertflügel erworben und dadurch ein Monopol gebrochen, aufgrund dessen die Schule über 80 Jahre lang beim Kauf von Musikinstrumenten an eine andere historische Marke gebunden war.
Die FAZIOLI-Flügel glänzen auch auf den Bühnen vom Teatro La Fenice in Venedig, vom Palast der Künste in Budapest, vom National Grand Theatre in Peking und von der Colburn-Schule in Los Angeles, sowie in den Räumen des Pariser Konservatoriums und der Universitäten in Wien, Graz und Salzburg: Damit seien nur einige der Hunderten von Institutionen weltweit genannt, die FAZIOLI-Flügel besitzen.

Neben den vielen Wettbewerben, bei denen ausschließlich FAZIOLI-Flügel angefordert werden, sollten die wichtigen internationalen Veranstaltungen erwähnt werden, die den Kandidaten die Wahl zwischen verschiedenen Flügelmarken anbieten: Der FAZIOLI-Konzertflügel ist beim Fryderyk Chopin Wettbewerb in Warschau, beim Franz Liszt Wettbewerb in Utrecht, beim Arthur Rubinstein Piano Master Wettbewerb in Tel Aviv und beim Sydney International Piano Wettbewerb zu finden.
Zu den jüngsten Erfolgen gehört der Warschauer Chopin-Wettbewerb im Oktober 2021, bei dem vier verschiedene Flügelmarken zur Verfügung standen. Unter den Pianisten, die sich für den Fazioli F278 entschieden, wurden drei zum Finale zugelassen und alle erhielten einen Preis: Bruce (Xiaoyu) Liu gewann den ersten, Martin Gárcia Gárcia sowohl den dritten als auch den Sonderpreis für die beste Konzertleistung, Leonora Armellini den fünften Preis.
Gemäß den Regeln des Franz Liszt Wettbewerbs 2022 in Utrecht hatten die drei Finalisten vier verschiedenen Flügel-Marken zur Auswahl. Yukine Kuroki, Gewinner des ersten Preises, und Derek Wang, Gewinner des zweiten Preises, haben sich entschieden, auf einem FAZIOLI-F308 zu spielen.

Die Firma FAZIOLI hat auch eine „grüne‟ Seele. Schon seit 2011 erzeugt die auf dem Dach der Produktionsstätte errichtete Photovoltaikanlage ein Drittel des Energiebedarfs der Firma. Dadurch kann eine Tonne CO2 für jeden hergestellten Flügel gespart werden. In allen Fertigungsstufen werden Schadstoffemissionen ständig überprüft. Die für die Instrumentenherstellung verwendeten Hölzer kommen ausschließlich aus zertifizierten Lieferanten, die eine ethische Waldbehandlung garantieren. Die Firma verfügt über die Internationale Qualitätszertifizierung ISO-9001.

Seit jeher auf die technologischen, produktiven und kreativen Aspekte konzentriert, wie „The Economist‟ berichtete, gilt heute die Firma, die bis vor 40 Jahren nicht einmal existierte, als virtuoses Beispiel dank ihrem Engagement in der Forschung, in der Innovation und in der Aufwertung ihres Produktes: eines stets zukunftsorientierten Flügels! Jeden Tag betrachtet FAZIOLI jegliche neue Herausforderung als Entwicklungschance und als Gelegenheit, einen weiteren Kapitel der Klaviergeschichte zu schreiben, was keineswegs als „Verrat‟ verstanden werden soll, sondern als Fortführung mit Neugier und Einfallsreichtum.